Bibliographie

  •  „Der 22. Juni 1941, oder Wann begann der Grosse Vaterländische Krieg ?“
  • „Auf friedlich schlaffenden Flugplätzen“
  • „Der 23. Juni: Tag "M“
  • „Der 25. Juni: Dummheit oder Einfall?“

 

Die Bücher von Mark Solonin stellen wissenschaftliche Monographien dar, und dank einer klaren Darstellungsweise und dem interessanten Material, rufen sie Interesse bei den Lesern verschiedener Alter und Berufe hervor. Jedes Buch beschreibt ausführlich bestimmte Angelegenheiten des Zweiten Weltkrieges: enthält tausende Verweise auf Dokumente (einige Absätze haben zwei oder drei Fussnoten), reichhaltiges Tatsachenmaterial über militärische Planung, politische Verhandlungen, militärische Handlungen, Information von der Dicke der Panzerung und Kaliber der Waffen, die Bücher sind mit Autorenkarten der militärischen Feldzüge der sowjetischen und deutschen Truppen versehen.

Das grosse Leserinteresse erweist sich in Anzahl der Neuausgaben und gemeinsamen Auflagen des Autors. Das Buch „Der 22. Juni“ wurde seit dem Frühling 2005 mehr als 10 Mal neu herausgegeben, am Ende 2007 beträgt die allgemeine Auflage der ersten drei Bücher von M. Solonin  97 Tausend Exemplar- außerordentliche Anzahl  für modernen russischen Markt der wissenschaftlichen historischen Literatur. Zurzeit ist das Buch „Der 22. Juni“ in der Ukraine veröffentlicht, und ist im Druck in Tschechien und Polen.

         Solcher Erfolg ist nicht zufällig. In den Büchern von Solonin verwandelt sich die Geschichte des Zweiten Weltkrieges von der Aufzählung der langweiligen Tatsachen ins System der Fragen, die Antworten auf deren der Autor zusammen mit den Lesern sucht. Klarheit und Deutlichkeit des Autorstandpunktes, Darstellungsweise des Materials zeichnen historischen Forschungen von Mark Solonin aus und haben seine Bücher zu Bestsellern des russischen Büchermarktes gemacht. 

 

Das Hauptproblem, dem die Bücher von M. Solonin gewidmet sind, besteht in Folgendem: warum hat stalinistisches Reich, das sich jahrelang unter Anspannung aller Kräfte des reichsten Landes der Welt auf den Grossen Krieg vorbereitete, das über am besten in Europa  bewaffneten  Land- und Flugstreitkräfte und riesengrosse Anzahl der modernsten Bewaffnung (in einigen Fällen die beste in der Welt) verfügte, hat im Sommer 1941 eine vernichtenden Niederlage erlitten. 

Die Antwort des Autors besteht darin, dass die Hauptursache der militärischen Katastrophe 1941 nicht Taktik, Strategie, Bewaffnung oder Überraschungsangriff u. dgl betrifft. Die Sowjetunion und ihre Truppen waren auf den Krieg im moralisch-politischen Sinn nicht vorbereitet. Trotz der scheinbaren zahlenmäßigen Kraft der Roten Armee und großartigen materiell-technischen Vorbereitung war die Armee  nicht im Stande ein schwerer Kampf zu führen, da die Menschen, die zu  dieser Armee gehörten,  wollten nicht  ihre Leben in dem Zusammenstoß für die Aufteilung der räuberischen Beute von Stalin und Hitler zu opfern.

Das kam zum Ausdruck in Massenheeresflucht, Kapitulation, Verlassen der Waffen auf dem Schlachtfeld. Tatsächlich, stiessen im Sommer 1941 auf den Schlachtfeldern nicht zwei Armeen zusammen. Von einer Seite war es gut organisierte bewaffnete Kräfte des hitlerschen Deutschlands und von anderer Seite fast nicht steuerbarer bewaffneter Haufen, der schnell zum Haufen von unbewaffneten Kriegsgefangenen und Militärflüchtlingen  wurde. Diese Schlussfolgerung (als „sensationell und skandalös“ in der Inhaltsangabe des Verlages bezeichnet) in den Arbeiten von Solonin ist detailliert begründet, der Autor analysiert ausführlich militärische Handlungen am Beginn des Krieges, Struktur der Menschen- und Waffenverluste der Roten Armee.  In den Büchern von Solonin ist die These von „zwei Kriegen“ dargelegt und begründet: der Krieg von Stalin für die Herrschaft in Europa, der am 17. September 1939 mit Einfall in Polen begann und der Grosse Vaterländische Krieg (Russlandsfeldzug), der danach begann wenn die Sowjetmenschen sich  aus eigener tragischen Erfahrung überzeugt hatten, dass die Rettung des Landes und des Volkes ohne Sieg über Hitler unmöglich ist. Der propagandistischen Erdichtung von „präzedenzloser Einigung der Partei und des Volkes“ und „beispiellosem Massenheldentum“ ist eine tiefsinnige und unvoreingenommene Analyse der Verflechtung der Ereignisse dieser zwei Kriege entgegensetzt, an denen eine und dieselbe Rote Armee teilnahm.

 

 „Auf friedlich schlaffenden Flugplätzen“ . In diesem Buch handelt es sich um die Ursachen der militärischen Katastrophe des Sommers 1941 in Bezug auf die Situation in sowjetischen Luftstreitkräften. Das Buch hat eine ungewöhnliche Struktur. Der erste Teil (ein Drittel des Buches) stellt ein gekürztes Kursus der Aerodynamik, Theorie des Flugzeugbaus, Überblick der Bewaffnung und Taktik der Luftstreitkräfte der 40ger Jahren dar.  Der Autor (Flugzeugkonstrukteur nach der Bildung) bietet dem Leser in einer klaren Form die Vergleichsanalyse der Kampfflugzeuge Deutschlands, Frankreichs, Grossbritanniens und der UdSSR an. Die Besprechung der Luftkampfhandlungen an der sowjetisch-deutschen Front im Sommer 1941 beruht sich auf dem Vergleich mit der Situation im Mai 1940 in Frankreich und dem „Luftkampf für Britannien“ in Herbst 1940.

 

„Der 23. Juni: Tag "M“ . Dieses Buch beendet die Forschung der tragischen Ereignisse des Sommers 1941 und beantwortet die Fragen, die während der Diskussion nach der Ausgabe der ersten zwei Bücher entstanden. Im Buch ist eine ausführliche Analyse der materiell-technischen Basis der Sowjetunion mit Hilfe von mehreren Originalurkunden dargestellt. Viel Aufmerksamkeit ist der strategischen militärischen Planung gewidmet. Als Fortsetzung der Konzeption von Wiktor Suworow legt der Autor die planen von Stalin dar, der der Einfall in Europa im Juli 1941 plante.  Dank der vollständigen Analyse der Dokumenten und Erinnerungen der Teilnehmer dieser Ereignisse ist es möglich zu vermuten, dass Stalin den Ausbruch des geplanten Krieges auf den 23. Juni 1941 aufgeschoben hat. Also kam Hitler dem Angriff von Stalin einen Tag zuvor!

 

„Der 25. Juni: Dummheit oder Einfall?"  Das Buch ist dem zweiten sowjetisch-finnischen Krieg (25. Juni 1941- 5. September 1944) gewidmet. Im Buch sind zahlreiche unaufhörliche aber ergebnislose Versuche von Stalin Finnland zu erobern dargestellt, das Werk enthält viele Archivdokumente (manche von ihnen wurden zum ersten Mal veröffentlicht). Der Höhepunkt dieser unbedachten und aggressiven Politik wurde der Angriff der sowjetischen Luftstreitkräfte auf Militär- und Zivilbauvorhaben Finnlands am 25. Juni 1941, was Anregung zur Aufstachelung des Krieges gab, der die Rote Armee zu neuen Opfern und Niederlagen geführt hat.

 

 

„Das Buch ist ergreifend. Ich meine nicht nur sensationellen Tatsachen sondern auch Darstellungsweisen. Ich, kein Fachmann in diesem Gebiet, hatte Empfindung, dass der Autor vor unseren Augen und unter unserer Mitwirkung aus Details und unbemerkten Einzelheiten etwas ungewöhnlich Wichtiges herauszieht... “ S. Gedroiz, Kritiker, Magazin „Swesda“ (St.-Petersburg, № 12/2006)

 

 

„Solonin beschreibt nur Tatsachen, die gut bekannt sind. Aber wenn sie aufgehäuft sind, standen mir die Haare zu Berge… Wie ist der 22. Juni in Filmen dargestellt? Unser Soldat stürmt die deutschen Panzer mit Gewehr und „Molotow Cocktail“ vor, und eisernes Ungeheuer geriet in Brand. Die Deutschen besitzen mechanische Macht der drohenden Technik, indem wir nur Kraft des unsterblichen Geistes. Die schrecklichste Zusammenfassung von Solonin besteht darin, dass alles ganz nicht so war. Eher gesagt, alles war gerade das GEGENTEIL“ Leonid Radsichowskij, Journalist 

 

„Das Buch von M. Solonin  „Auf friedlich schlaffenden Flugplätzen“  gibt eine der ausführlichsten Analysen, was sich mit unseren Luftstreitkräften am 22. Juni  ereignete, nichts dergleichen gab es noch nie weder bei uns noch irgendwo in der Welt. Das ist ein grosser Betrag in die Geschichte unserer Luftstreitkräfte…“

Dmitrij Zacharow, Historiker und Fernsehjournalist, Moderator des Rundfunkprogramms „Preis des Sieges“ auf dem Rundfunkstation „Echo Moskwy“ (das Programm am 12. Juni 2006)

 

 

„Der stärkste literarische Eindruck des Jahres 2006“.

Michail Weller, Schriftsteller, Philosoph und Publizist

 

 

„Das Buch von Solonin wurde zu einem neuen Schritt im Verständnis der Ereignisse des Jahres 1941. Sozusagen wurde es zur ersten Arbeit über die Geschichte des Krieges, die auf die Hypothese von W. Suworow gegründet ist… Das Buch besitzt eine überzeugende innere Logik…Mit der von Solonin vorgeschlagenen Konzeption beginnt, schliesslich, wirkliche Untersuchung der Kriegesgeschichte… “

N.N. Wolskij, Historiker und Publizist (unabhängiger Almanach „Lebed“, № 525, vom 29. April 2007)

 

 

„Darf ich vor allem diese Möglichkeit ausnutzen, meine Anerkennung Mark Solonin auszusprechen, den Hut abzunehmen und mich tief zu verneigen… Wenn ich das Buch von Solonin las, verstand ich die Gefühle von Salieri… Ich glaube, hat Solonin eine wissenschaftliche Heldentat vollbracht, alles was er schreibt, ist ein goldener Ziegel im Fundament der Kriegesgeschichte, die einmal geschrieben werden wird…“

Wiktor Suworow, Historiker, Publizist (aus dem Interview auf israelischer Rundfunkstation,  15. März 2005).

 

 

Mark Solonin. Bibliographie:

„Fass und Reifen, oder Wann begann der Grosse Vaterländische Krieg?“ (445 Seiten, Drogobytsch, Verlag „Wosrozhdenije“, April 2004)

„Der 22. Juni 1941, oder Wann begann der Grosse Vaterländische Krieg?“ (509 Seiten, Moskau, Verlag „Jausa-EKSMO“, Januar 2005)

„Auf friedlich schlaffenden Flugplätzen“ (572 Seiten, Moskau, Verlag „Jausa-EKSMO“, April 2006)

„Die einfache Ursache der Grossen Katastrophe“ (Artikel aus dem Sammelband „Katastrophe des Russlandsfeldzuges-1“, Moskau, Verlag „Jausa-EKSMO“, Mai 2007)

„Der 23. Juni: Tag M“ (507 Seiten, Moskau, Verlag „Jausa-EKSMO“, Juni 2007)

„Der 25. Juni Dummheit oder Einfall?“ (640 Seiten, Moskau, Verlag „Jausa-EKSMO“,   

  Dezember 2007)

„Angriff auf die Flugplätzen: Erdichtungen und Tatsachen“ (Artikel aus dem Sammelband „Katastrophe des Russlandsfeldzuges-3“, Moskau, Verlag „Jausa-EKSMO“, Dezember 2007)

„UdSSR-Finnland, vom März 1940 bis zum Juni 1941“ (Artikel aus dem "Uberfall auf Europa. Neun russiche Historiker belasten Stalin", "Pour le Merite" Verlag, 2009)

 

Zurzeit ist das Buch „Der 22. Juni“ in der Ukraine, Estonia und Polen veröffentlicht, und ist im Druck in Lithuania, Slovakia und Tschechien.

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